Gruppenfoto_Lano_Krisenfest_2018_Buehnenbild.jpg Matthias Mettenbörger

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KrisenFest 2018: Bildergalerie und Bericht

Vom 07.-08.07.2018 fand mit rund 60 TeilnehmerInnen die Eröffnung des zweiten KrisenFests an der LANO statt, in dessen Rahmen zugleich das 15-jährige Bestehen des Standortes in Simmerath gefeiert wurde. Unter dem Thema „Heimat: suchen - finden - verlieren" wurden viele neue Kontakte geknüpft, Workshops durchgeführt und den spannenden Vorträgen der Referenten, Prof. Wolf Dombrowsky und Christof Johnen, gelauscht.

Bildergalerie

Bericht

Das KrisenFest ist eine jährliche Vernetzungsveranstaltung, die über eineinhalb Tage einen Rahmen für persönlichen Austausch setzt, schwerpunktmäßig zu überfachlichen Themen im Katastrophenmanagement. Dabei soll der Diskurs zwischen Studierenden, (Berufs-) Praktikern und Akademikern, die alle über viel Fachwissen und Erfahrungen verfügen, angeregt und intensiviert werden.

Zum Dachthema „Heimat: suchen – finden – verlieren“ referierten 2018:

  • Katastrophensoziologe Prof. Wolf Dombrowsky. Er warf mit seinem Vortrag „Heim, Heimstatt, Heimatfront – verrückte Kapriolen für falsche Sehnsüchte“ einen kritischen und manchmal aufrüttelnden Blick auf Identitätssuche und -suchende in der Gegenwartsgesellschaft.
  • Als zweiter Sprecher war Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit im DRK Generalsekretariat zugegen und referierte, gespickt mit sehr persönlichen Erfahrungen mit Freunden und Kollegen aus aller Welt, zum Thema „Heimat und Humanitäres – Schutz und Hilfe in turbulenten Zeiten.

In Workshops wurde gemeinsam mit den Teilnehmenden u.a. eruiert, inwieweit Hilfsorganisationen heutzutage noch besser dazu einladen können, sich dort heimisch und anerkannt zu fühlen.

Zum abendlichen get-together, mit dem das KrisenFest auch im zweiten Jahr feierlich eröffnet wurde, kamen 2018 rund 60 Menschen, um auch das 15-jährige Bestehen des LANO-Standortes Simmerath, an dem seit vier Jahren auch ein berufsbegleitendes Notfall- und Krisenmanagement-Bachelorstudium und -Weiterbildungen stattfinden, zu feiern. So waren neben Vertretern des DRK auch Partner verschiedener Hochschulen, Hilfsorganisationen, Behörden, Unternehmen und der Lokalpolitik vor Ort.

Das Fazit von Abteilungsleiterin Christine Scholl: „Zeit und Raum für einen kritischen Diskurs – das ist uns mit dem diesjährigen KrisenFest wieder gelungen. Ein Format, was der DRK Landesverband Nordrhein e.V. mit seiner Landesschule auf jeden Fall fortsetzen wird!“